Turnierinfos

Spielmodus & Regeln

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01Allgemeine Informationen

Die Spielfelder sind 28 Meter lang und 16 Meter breit.

Gespielt wird auf Mini-Tore ohne Torwart. Die Tore sind 140 cm breit und 12 cm hoch. Links und rechts befindet sich jeweils eine 30 cm breite Toröffnung.

Teilnahmeberechtigt sind Spieler:innen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Bei den Herren sind ausschließlich Spieler teilnahmeberechtigt, die zwischen September 2026 und Jänner 2027 in keiner der drei höchsten Eishockey-Ligen ihres Landes aktiv gemeldet sind.

Alle Teilnehmer:innen bestätigen beim Check-in mit ihrer Unterschrift, dass sie sich in einem für die Teilnahme am Turnier geeigneten gesundheitlichen Zustand befinden und ihre körperliche Leistungsfähigkeit eigenverantwortlich beurteilt haben. Der Veranstalter ist berechtigt, bei begründeten Zweifeln an der gesundheitlichen Eignung die Vorlage eines ärztlichen Attests zu verlangen und die Teilnahme bis zur Vorlage eines entsprechenden Nachweises zu verweigern. Die Teilnahme erfolgt unter Anerkennung der mit der Ausübung von Eishockey und dem Spiel auf Natureis typischerweise verbundenen Risiken.

Ein Team besteht aus mindestens 4 und maximal 9 Spieler:innen. Mannschaften können als Herren-, Damen- oder Mixed-Team antreten. Spieler:innen dürfen nur für eine Mannschaft gemeldet werden. Setzt ein Team nicht gemeldete Spieler:innen ein, wird das betreffende Spiel mit 0:5 für das gegnerische Team gewertet.

Gespielt wird 3 gegen 3 ohne Torwart. Die übrigen Teammitglieder können bei fliegendem Wechsel laufend eingewechselt werden. Eine Nachnominierung von Spieler:innen ist nur nach Absprache mit dem Organisationskomitee möglich.

Pro Spielfeld ist ein Spielleiter bzw. eine Spielleiterin eingesetzt, der bzw. die für den Spielablauf verantwortlich ist, das Spiel überwacht, über Tore und Strafen entscheidet, die Punkte zählt und das Ergebnis an die Turnierorganisation meldet.

Gruppeneinteilung & Grunddurchgang

Die Teams werden per Auslosung zufällig einer von 16 Gruppen zugeteilt.
Im Grunddurchgang bestreitet jedes Team 5 Spiele.
Die Spielzeit beträgt 12 Minuten Bruttospielzeit.

Zwischenrunde / Pre-Play-off

Nach dem Grunddurchgang werden die Teams entsprechend ihrer Platzierung drei Gruppen zugeordnet:

Champions Group: Plätze 1 und 2
Buddy Group: Plätze 3 und 4
Chillout Group: Plätze 5 und 6

Die erst- und zweitplatzierten Teams des Grunddurchgangs spielen in bis zu zwei Zwischenrundenspielen à 10 Minuten um die 16 Plätze für die Play-offs der Champions Group.

Die dritt- und viertplatzierten Teams spielen in bis zu zwei Zwischenrundenspielen à 10 Minuten um die 16 Plätze für die Play-offs der Buddy Group.

Die fünft- und sechstplatzierten Teams spielen in bis zu zwei Zwischenrundenspielen à 10 Minuten um die 16 Plätze für die Play-offs der Chillout Group.

Bei Unentschieden entscheidet ein Penalty Shot.

Play-offs am Samstagnachmittag

Die Play-offs starten in jeder Gruppe mit 16 Teams.
Achtelfinale: 16 Teams
Viertelfinale: 8 Teams
Halbfinale: 4 Teams
Finale: 2 Teams
Bei Unentschieden entscheidet ein Penalty Shot.

Finalspiele am Samstag, 16. Jänner 2027

19:00 Uhr - Finale Chillout Group
19:30 Uhr - Finale Buddy Group
20:00 Uhr - Finale Champions Group

Steht es nach der regulären Spielzeit unentschieden, geht das Spiel in die Sudden Victory: Zunächst wird eine Minute 3 gegen 3 weitergespielt. Fällt kein Tor, wird für eine weitere Minute auf 2 gegen 2 reduziert. Fällt weiterhin kein Tor, wird 1 gegen 1 weitergespielt. Das nächste Tor entscheidet das Spiel.

Das Organisationskomitee ist berechtigt, Spieler:innen, die eine Gefahr für sich selbst oder andere Teilnehmer:innen darstellen, jederzeit vom Turnier auszuschließen.
Das Organisationskomitee behält sich vor, die Turnierregeln bei Bedarf anzupassen. Änderungen werden den Teams rechtzeitig vor Beginn ihrer ersten Spiele mitgeteilt.

02Turnier-Regeln

Alle Schiedsrichter:innen und Funktionär:innen unterstützen das Pond Hockey Turnier am Weissensee ehrenamtlich. Ein respektvoller Umgang mit den Schiedsrichter:innen, den anderen Teams, Fans und Zuseher:innen sowie dem Organisationsteam ist daher für alle Teilnehmer:innen selbstverständlich.

Einsatz und Ehrgeiz gehören zum Hockey - unsportliches oder respektloses Verhalten wird jedoch nicht toleriert. Verbale oder körperliche Angriffe sowie grobes Fehlverhalten gegenüber Schiedsrichter:innen, Spieler:innen, Funktionär:innen oder Zuseher:innen können zum sofortigen Ausschluss vom Turnier führen.

Fans und Zuseher:innen befinden sich teilweise unmittelbar neben den Spielflächen. Alle Spieler:innen sind deshalb verpflichtet, ihr Spiel so auszuführen, dass andere Personen durch Hockeyschläger oder Puck nicht unnötig gefährdet werden.

Beim Pond Hockey stehen Fairplay und die Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund. Jedes Team ist dafür verantwortlich, sich vor Turnierbeginn mit den geltenden Regeln vertraut zu machen und diese einzuhalten.

-Faceoff: Der Faceoff findet nur zu Beginn des Spiels in der Eismitte statt. Beide Teams stellen sich 3 gegen 3 auf, die beiden Bully-Spieler halten ihre Schläger am Eis. Der Schiedsrichter bleibt außerhalb der Spielfläche und wirft den Puck zum Spielbeginn ein.

  • Die Bruttospielzeit beträgt 12 Minuten (Gruppenphase und Play-offs). Genaue Spielzeiten sind im Turniermodus ersichtlich. Wenn ein Team nicht rechtzeitig oder gar nicht zum Spiel antritt, wird das Spiel 0:5 gegen das nicht angetretene Team gewertet.
  • Von der eigenen Spielfeldhälfte aus können keine Tore erzielt werden (auch nicht, wenn der Puck vom Schläger oder Schlittschuh eines Verteidigers abgefälscht wird). Tore können nur in der Angriffshälfte erzielt werden, das heißt hinter der Mittellinie.
  • Slapshots/Schnappschüsse/Schlagschüsse oder zu harte Handgelenkschüsse sind verboten. Alle Spieler wägen ihre Schüsse gewissenhaft ab, um andere Spieler am Feld, Zuseher oder weitere Personen nicht zu gefährden.
  • Es gibt kein Abseits oder einen unerlaubten Befreiungsschuss.

Pucks, die das Eis verlassen, werden von der Mannschaft ins Spiel zurückgespielt, die den Puck nicht zuletzt berührt hat.

Die verteidigende Mannschaft muss einen Abstand von mindestens einer Stocklänge zu dem Spieler einhalten, der den Puck an der nächstmöglichen Stelle zurückspielt, an der der Puck das Spielfeld verlassen hat.

Der Spieler mit dem Puck muss einen Pass versuchen (keinen Torschuss), um das Spiel fortzusetzen. Die Schiedsrichter sind mit Ersatzpucks ausgestattet, damit das Spiel ohne Verzögerung fortgesetzt werden kann.

Da das Spiel sehr schnell läuft und die Schiedsrichter nicht alle Aktionen sehen können, werden die Spieler ersucht, sich fair zu verhalten. Jeder Spieler ist angehalten, seinen Beitrag zu leisten den Schiedsrichter in der Entscheidung zu unterstützen, wer den Puck vor dem Verlassen der Eisfläche zuletzt berührt hat.

  • Goaltending - Kein Spieler darf sich vor das Tor auf das Eis werfen, auf das Eis knien, das Tor mit seinen Schlittschuhen näher als einen Meter vor dem Tor blockieren, seinen Stock vor das Tor werfen bzw. stellen oder sich vor das Netz stellen, um ein Tor der anderen Mannschaft zu verhindern.

Sollte dies trotzdem eintreffen, hebt der Schiedsrichter die Hand und ermahnt die verteidigende Mannschaft. Falls die wiederholte Ermahnung des Schiedsrichters nicht respektiert wird, pfeift der Schiedsrichter ab und kann für die angreifenden Mannschaft auf ein Tor entscheiden.

  • "Flip Pässe" sind grundsätzlich erlaubt. Absichtliches anheben des Pucks ist nicht erlaubt. Gefährdet der „Flip Pass" jedoch Spieler oder Zuschauer, so resultiert dies in einer kleinen Strafe. -> Puck Verlust
  • Körperkontakt, Body Checks jeglicher Art sind untersagt.

Grundsätzliche Verstöße wie zum Beispiel Beinstellen, Hacken, Stockschlag oder Behinderung gelten als „kleine Strafen“.

Für das Stockhandling gelten die gleichen Regeln wie im Eishockey. Hoher Stock - Kontakt mit dem Puck über Hüfthöhe - resultiert in einer kleinen Strafe, Sicherheit geht vor.

Es darf nicht höher als Eislaufschuhhöhe geschossen oder der Pass zu einem anderen Spieler gespielt werden.

Slap Shots sind nicht erlaubt, die Stöcke müssen auf dem Eis bleiben → kleine Strafe

  • Kleine Strafe bedeutet Puck Verlust. Bei wiederholten Vergehen kann der Schiedsrichter auch nach einer Ermahnung auf technisches Tor für die gegnerische Mannschaft entscheiden.
  • Jede Mannschaft wird einer Spielhälfte zugeteilt, dies kann bei Bedarf auch der Schiedsrichter entscheiden. Für die Auswechselspieler steht jeweils eine Bank neben dem Spielfeld zur Verfügung.

Gewechselt wird fliegend wie beim Eishockey, wenn ein Spieler hinter dem Tor das Spielfeld verlässt, darf der wechselnde Spieler nicht ins Spielfeld. Dasselbe gilt auch seitlich beim generischen Wechselbereich. Das heißt explizit die Wechselzone ist nur in der seitlichen eigenen Hälfte (Spielerbank) bis zur Spielfeldmitte (Schiedsrichter) definiert.

Bei Wechselfehler gibt es eine Ermahnung. Der Schiedsrichter kann auch auf Puckverlust für eine Mannschaft entscheiden. Bei wiederholtem Vergehen kann auch ein Gegentor ausgesprochen werden.

  • Die Turnierleitung behält sich das Recht vor, Spieler, die eine Gefahr für sich und andere darstellen, vom Turnier auszuschließen.
  • Bei Regelverstößen liegt es im Ermessen der Schiedsrichter, der gegnerischen Mannschaft ein Tor oder den Puckbesitz zuzusprechen.
  • Beide Mannschaften sorgen nach dem Spiel dafür, dass die Spielfläche frei von Schnee und Eissplitter ist.

In der Regel übernimmt die Verlierermannschaft die Eisreinigung. Schneeschieber und -schaufeln werden an jedem Spielfeld gestellt.

03Schwere Strafen:

  • Jede Art von Beleidigung oder Angriff auf den Schiedsrichter wird als schwere Strafe geahndet. Strafen dieser Art sind übermäßiges Fluchen, Schreien, Streitereien und jede körperliche Auseinandersetzung wegen einer Schiedsrichterentscheidung.
  • Schwere Strafen oder Vorfälle, welche die Sicherheit von Spielern, Freiwilligen und Zuschauern gefährden, führen zum sofortigen Ausschluss des verantwortlichen Spielers vom weiteren Turnierverlauf. Zudem kann der Schiedsrichter auch auf technisches Tor entscheiden.

04Unentschieden:

  • In der Gruppenphase ist ein Unentschieden als Spielergebnis möglich. Sobald das Signal ertönt, ist das Spiel zu Ende.
  • In der K.O.-Runde wird bei Unentschieden eine 3-minütige Verlängerung mit eventuell anschließendem „Shoot Out“ 3 Schützen von der Mittellinie auf das leere Tor gespielt.
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